Deine große Leidenschaft ist das Grillen? Sobald die Grillsaison beginnt, würdest du am liebsten alles draußen auf den Grill hauen? Dann probiere für mehr Abwechslung doch mal Pizza-Grillen aus! Mit einem Pizzastein für den Grill lässt sich draußen eine Quattro Stagioni wie vom Italiener zubereiten. So gibt es etwas anderes als das übliche Steak, und du kannst trotzdem deiner Leidenschaft frönen.
Die richtige Ausstattung fürs Pizza Grillen
Wenn du den Grill zum Pizzaofen umfunktionieren willst, ist eins unerlässlich: ein Deckel. Ohne den kannst du die neapolitanische Spezialität stundenlang auf den Grill legen und wirst am Ende kalte, rohe Zutaten auf einem verkohlten Boden haben.
Gelingt es dir aber, indirekte Hitze von oben zu erzeugen, dann kann der Belag schön durchgaren, während unten der Boden knusprig wird und oben der Käse freudig dahinschmilzt und sich bräunt.
Sowohl Holzkohlegrills als auch Gasgrills mit Deckel eignen sich für dein Vorhaben. Bei einem Gasgrill ist die Voraussetzung, dass die Brenner einzeln genutzt und angeschaltet werden können, denn direkt unter der Pizza darf keine Hitze erzeugt werden.
Die Pizza sollte weder direkt auf dem Rost noch in einer Aluschale gegart werden, sondern mithilfe eines Pizzasteins in den perfekten Garzustand versetzt werden.
Diese aus Naturstein bestehenden Hilfsmittel sind den italienischen Steinbacköfen nachempfunden. Naturstein ist hitzebeständig und speichert die Wärme sehr gut; so wird die Pizza richtig knusprig. In letzter Zeit beginnt sich allerdings die Variante des Pizzastahls durchzusetzen, ein nicht nur schickeres, sondern auch etwas haltbareres Utensil.

Wenn du keinen Deckel für deinen Grill hast oder regelmäßig Pizza grillen möchtest, dann ist ein Pizzaaufsatz (wahlweise mit integriertem Pizzastein) empfehlenswert, der direkt auf dem Rost platziert wird.
Er besteht aus dünnem Edelstahl und ist an drei Seiten geschlossen, nur vorne, wo die Pizza hineingeschoben und herausgeholt wird, ist er offen. Meistens ist er sogar mit einem Thermometer ausgestattet, sodass du die Temperatur deines Mini-Pizzaofens im Auge behalten kannst.
A propos: wir möchten dir nicht verheimlichen, dass du dir auch einen eigenen Outdoor-Pizzaofen neben den Grill stellen und somit Spare Ribs haben kannst, ohne auf die Margherita zu verzichten!


#ProduktlinksVerdienenProvisionen
Kleiner Service: Rezept für einen klassischen Pizzateig
Die ganze Pizza steht und fällt mit dem Teig. Ein guter Pizzateig wird unten knusprig und bleibt innen fluffig weich. Es gibt viele verschiedene Rezepte dafür, und es macht Spaß, immer wieder ein anderes auszuprobieren und so das perfekte zu finden. Wenn du schon deinen persönlichen Favoriten für den Pizzateig hast, dann verwende gerne dein Rezept. Für alle anderen gibt es hier eine Anleitung für die einfache Zubereitung eines leckeren Teigs.
Zutaten für 2 Pizzen mit dünnem Teig
– 250 g Mehl
– 150 – 200 ml lauwarmes Wasser
– 1 EL Olivenöl
– 1 TL Salz
– 2 g frische Hefe oder 1/2 Päckchen Trockenhefe
Bei der Nutzung von frischer Hefe muss diese zuerst im warmen Wasser aufgelöst werden, so kann sie am besten ihre Wirkung entfalten. Trockenhefe kann direkt verarbeitet werden. Anschließend werden alle Zutaten mindestens 5 Minuten lang verknetet, bis sich ein gleichmäßiger Teig bildet, der nicht mehr klebt. Das Verkneten kann entweder von einer Küchenmaschine übernommen werden oder ganz traditionell von Hand gemacht werden.
An einem warmen Ort muss der Teig nun abgedeckt mindestens eine Stunde ruhen. Mit bemehlten Fingern wird der Teig noch einmal kurz durchgeknetet und anschließend in zwei Portionen aufgeteilt und ausgerollt. Jetzt kannst du deine Pizza nach Belieben mit Tomatensauce, Fleisch, Gemüse und Käse belegen. Oder, wenn niemand schaut, mit Ananas.
Grill heiß, Stein rein, Pizza drauf
Bevor die Pizza auf dem Grill gebacken werden kann, musst du den Grill entsprechend vorbereiten. Egal ob du einen Holzkohlegrill oder Gasgrill verwendest, zuerst solltest du ihn richtig aufheizen. Je heißer der Pizzastein auf dem Grill ist, umso besser gelingt die Pizza. Sobald der Grill heiß ist, wird er so eingerichtet, dass die Hitze indirekt genutzt werden kann. Das bedeutet die Glut in eine Ecke zu schieben oder den/die zentralen Brenner am Gasgrill auszuschalten.
Jetzt kommt der Pizzaaufsatz oder Deckel zum Einsatz. Der Pizzastein wird auf dem Grill platziert und mit geschlossenem Deckel oder im Pizzaaufsatz 15 -20 Minuten vorgeheizt. Am einfachsten lässt sich die Pizza mit einem Pizzaschieber auf dem Pizzastein auf dem Grill platzieren. Mit geschlossenem Deckel wird die Pizza wenige Minuten gebacken. Wichtig: Nicht weggehen, denn die Pizza ist schon nach 4-7 Minuten fertig und würde bei längerer Zeit auf dem Grill verbrennen. Aber keine Sorge: der Duft wird dich schon rechtzeitig daran erinnern, dass die Diavolo nach deinem Gaumen ruft.
Während die erste Pizza verzehrt werden kann, backt die nächste bereits auf dem Grill. (Nach 2-3 gegrillten Pizzen kann es sinnvoll sein, den Pizzastein wieder etwas aufheizen zu lassen, damit die nächste Pizza sicher knusprig wird.) Jetzt kannst du dir ein Gläschen Chianti eingießen und deine italienische Steinofenpizza vom eigenen Grill genießen.
Diese Artikel könnten dir auch gefallen
