Boxsack in einer Mietwohnung

by Hardy - Chief Cave Officer
Boxsack in der Mietwohnun

Darf ich einen Boxsack in einer Mietwohnung aufhängen?

Boxsack aufhängen ohne Bohren!
Ja sicher darfst du einen Boxsack in einer Mietwohnung aufhängen, sagt der Gesetzgeber. Wir leben ja schließlich in einem Staat, in dem Boxtraining und Stressabbau am Boxsack zur freien Entfaltung der Persönlichkeit gehören. Du darfst mit dem Boxsack in der Mietwohnung eben nur den Nachbarn nicht stören, die Decke nicht beschädigen und überhaupt kann das durch den Mietvertrag untersagt sein und und … Den Boxsack aufhängen, ohne zu bohren, ist damit sicher die attraktivste Möglichkeiten, wie dir unser Überblick über die Gesetzeslage zeigen wird:

Boxsack in der Mietwohnung an Wand/Decke aufhängen: In Altbauten keine gute Idee

Wenn du einen Boxsack in einer Mietwohnung an der Decke aufhängen willst, ist zunächst ein genauer Blick in deinen Mietvertrag fällig. Falls es sich um eine Wohnung in einem Altbau, denkmalgeschützten Haus, Fachwerkhaus handelt, besteht die Decke oft aus einem kompliziert geschichteten Materialverbund. Über der einheitlichen Fläche, die du siehst, liegt eine Schicht von Dämmung,; die eigentliche Stützkonstruktion der Decke aus einem Gitter belastbarer Balken liegt für Dich unsichtbar irgendwo dazwischen. In Fachwerkhäusern gilt das auch für die Wände, eine sichere Aufhängung wäre hier nur denkbar, wenn du beim Bohren die Mitte des Balkens triffst.

Da auch die Balken in solchen Häusern nicht angebohrt werden sollen, weil sie irgendwann an Tragkraft verlieren, wenn sie von einem Mieter nach dem anderen „durchlöchert“ werden, enthält der Mietvertrag oft besondere Bestimmungen zum  setzen von Bohrlöchern. Sie können ganz verboten sein, weil die Balken sehr alt sind oder bei einer Sanierung mit einer Beschichtung gegen Holzwurmbefall versehen wurden. Oder sie dürfen erst nach Rücksprache mit dem Vermieter  ausgeführt werden, der dann auf deine Kosten eine Fachfirma beauftragt, um die die richtigen Stellen zum Bohren zu zeigen. Wenn hier etwas falsch läuft, kann das für den Vermieter ein willkommener Anlass sein, gerichtlich „die halbe Sanierung der Wohnung“ zu erzwingen – natürlich auf deine Kosten.

In alten und besonderen Häusern ist das unten beschriebene Boxsack aufhängen ohne Bohren deshalb meist von vornherein die beste Idee.

Boxsack in der Mietwohnung mit Einheitsmietvertrag: Besser Boxsack aufhängen, ohne zu bohren

Wenn du einen Einheitsmietvertrag hast, gehört das Anbohren von Decken und Wänden zur normalen Nutzung der Wohnung – wenn du dich auf eine übliche Anzahl von Bohrlöchern beschränkst. Was genau üblich ist, wird von Gericht zu Gericht unterschiedlich behandelt. Die Löcher für den Boxsack in der Mietwohnung können vor allem dann als übermäßige Nutzung betrachtet werden, wenn du schon zur Befestigung der normalen Dinge (Küchenschränke, Badezimmerutensilien, Bilder) viele Löcher gebohrt hast.

Dazu kommt beim Boxsack in der Mietwohnung häufig eine Lärmbelästigung, die zu Ärger mit den Nachbarn führt: Die normalen Räume einer Mietwohnung werden nicht mit einer speziellen Lärmschutzdämmung versehen wie z. B. ein Übungsraum. Wenn der Boxsack in der Mietwohnung bei jedem Schlag Schall und Vibrationen überträgt, „tanzt der Nachbar in seinem Sessel“, wenn du kräftig auf deinen Boxsack eindrischt.

Auch all diesen Ärger mit dem Boxsack in der Mietwohnung kannst du dir ersparen, wenn du dich gleich für Boxsack aufhängen ohne bohren entscheidest. Es gibt aber noch ein viel besseres Argument, auf „Boxsack aufhängen ohne Bohren“ zu setzen.

Boxsack aufhängen ohne Bohren: Erspart Renovierungskosten beim Auszug

In allen oben geschilderten Fällen gilt für den Boxsack in der Mietwohnung: Selbst wenn du ihn sicher an Wand oder Decke aufhängen konntest und dein Training nicht zu Auseinandersetzungen mit den (gutmütigen) Nachbarn geführt hat, verursacht der Boxsack in der Mietwohnung beim Auszug gewöhnlich Renovierungsmehraufwand. Wenn du ausziehst, bist du entweder verpflichtet, die Wohnung in einem sauberen, gut erhaltenen Zustand zu übergeben oder die normalen Schönheitsreparaturen durchzuführen.

Im ersten Fall musst du noch nicht einmal Dübellöcher verschließen, was aber nur für die Bohrlöcher gilt, die zum üblichen, vertragsgemäßen Gebrauch gehören. Was zum vertragsgemäßen Gebrauch gehört, wird von Gerichten sehr unterschiedlich entschieden. Besonders große Dübellöcher für einen Boxsack in der Mietwohnung gehören eher nicht dazu. Der Vermieter wird vor Gericht meist Schadensersatz zugesprochen bekommen, wenn du die Löcher vom Boxsack in der Mietwohnung nicht fachkundig und spurlos beseitigst.

Dazu bist du auch verpflichtet, wenn du Schönheitsreparaturen durchzuführen musst – weshalb die Dübellöcher für den Boxsack in der Mietwohnung in beiden Fällen dazu führen, dass du nach dem Verspachteln der Löcher die ganze Wand neu streichen musst. Oder das ganze Zimmer, wenn sich der restliche Anstrich nun zu sehr abhebt. Und natürlich die Decke; auch wenn die vorher nicht gestrichen war, weil das bloße Überstreichen der Löcher für den Boxsack in der Mietwohnung einen Fleck hinterlässt.

Du kannst natürlich versuchen, mit deinem Vermieter zu reden oder abwarten, ob sich das Gericht doch zu deinen Gunsten entscheidet, weil es den Boxsack in der Mietwohnung inzwischen doch als üblich ansieht. In der heutigen Mietsituation ist das Boxsack aufhängen ohne Bohren aber sicher die bessere Alternative, die zudem noch weitere Vorteile hat.

Boxsack aufhängen ohne Bohren: Freies Training ohne unangenehme „Nebenwirkungen“

Stell‘ dir vor…

  • …du könntest deinen Boxsack aufhängen, ohne zu bohren – an dem Platz in deiner Wohnung, wo er so richtig zum täglichen Training einlädt, aber ansonsten deinen Alltag nicht stört.
  • …du könntest dich mit deinem Boxsack sogar in der Nacht oder am frühen Morgen richtig austoben, ohne die Nachbarn zu stören.
  • …du könntest den Boxsack sogar in einen längeren Urlaub mitnehmen, damit du du nach dem Urlaub nie mehr wochenlang große Trainingsrückschritte aufarbeiten musst.

All das wünschen sich Profis, die auf tägliches Training angewiesen sind und sich dabei nicht von Äußerlichkeiten stören lassen wollen. Ärger mit dem Boxsack in der Mietwohnung wollten sie natürlich auch nicht, also den Boxsack aufhängen, ohne zu bohren. Dafür wurde nun der Boxsack-Ständer erfunden: Boxsack aufhängen ohne zu bohren, tägliches Training mit dem Boxsack in einer Mietwohnung, an jedem beliebigen Ort und ohne irgendeinen anderen Menschen mit dem Training zu stören.

Fazit

Natürlich kann dich auch ein Boxsack in einer Mietwohnung täglich dabei unterstützen, fitter und reaktionsschneller zu werden. Du kannst den Boxsack aufhängen, ohne zu bohren, was dir beim Boxsack in einer Mietwohnung viel Arbeit und auch viel Ärger ersparen kann.

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